Molekulare Modelle im realen Raum werden in erster Linie von Forschungseinrichtungen und pharmazeutischen Unternehmen benötigt, die sich mit der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln beschäftigen, oder aber von Bildungsinstituten, die Funktionen und Interaktionen von Proteinen und Arzneimitteln auf molekularer Ebene vermitteln.
Die Geometrie von komplexen Molekülen und deren Interaktionen lassen sich mit 3D-Visualisierungen oder -Wiedergaben extrem schwierig darstellen bzw. vermitteln. Art Olsen vom Scripps Institute sagt dazu: ″In der Chemie geht es um Formen und Geometrie. Wenn man in der Lage ist, im realen Raum mit Molekülen physikalische Interaktionen auszuführen, erhält man vollständige Informationen und gewinnt neue Erkenntnisse. Selbst führende Forscher, die ein Protein oder Molekül zehn Jahre lang untersucht haben, entdecken direkt Neues, wenn sie das Molekül zum ersten Mal in Händen halten.″